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Reisebericht über Kastela


Am 5.8.09 landeten wir gegen 22 Uhr in Split und wurden von unserem sehr freundlichen Vermieter Željko Horvat abgeholt. Bereits nach 5 Minuten erreichen wir unser gebuchtes Quartier, das „Haus Viersen“ in Kaštel Štafilić und konnten unser Zimmer in Augenschein nehmen. Wir haben es sofort für gut befunden und wurden dann noch von unseren Vermietern auf ein Glas Wein eingeladen.
Am nächsten Morgen nach dem Frühstück auf der wunderbar schattigen Terrasse zeigte uns unsere Vermieterin Angelika den Fußweg zum Strand und spazierte mit uns in den Ort. Am Strand gibt es zwei Cafés und am Ortseingang eine Snackbar sowie einen Minimarkt direkt am Strand. Weitere Restaurants findet man in Kastela Novi und Kastel Stari, die sich an Kaštel Štafilić anschließen und bequem zu Fuß in 30-40 Minuten zu erreichen sind. Dort findet man auch eine Post, eine Bank und weitere Lebensmittelmärkte sowie einen Souvenirladen, auf den sich meine Tochter gleich stürzte, da sie Karten entdeckte hatte und endlich ihre Post erledigen wollte.

Getestet und für gut befunden haben wir folgende Restaurants:
„Agava“ in Kaštel Štafilić an der Durchgangsstraße
Konoba Intrada“ In Kaštel Novi hinter dem Hafen
„Palma“ in Kaštel Stari beim Hafen

Alle drei servieren preiswerte, gute Küche zu niedrigen Preisen, aber leider viel zu großen Portionen.

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Nach einigen Tagen faulen Strandurlaubes mieteten wir uns Fahrräder für einige Stunden und fuhren sechs der sieben Kastelle ab. Man kann bis auf ein ganz kurzes Stück immer am Meer entlang radeln.
In jedem der Orte findet man kleinere und größere Strände, viele Ferienwohnungen, schöne alte Villen vor allem in Kaštel Lukšić und auch etliche Hotels und Restaurants.

Auf dem Rückweg sahen wir uns noch den über 1500 Jahre alten Olivenbaum in Kaštel Štafilić an.
Wir waren überrascht, wie viel Kaštela doch zu bieten hat, da wir bisher nur die Durchgangsstraße vom Flughafen nach Split kannten und diese Gegend von dieser Perspektive her nicht so einladend aussieht. Dabei haben wir bestimmt nicht einmal die Hälfte gesehen, da es viel zu heiß war, um vom Rad zu steigen und jeden Ort näher zu betrachten.
Am Abend gab es ein gemeinsames Grillen mit allen Hausgästen.

Von Kaštela aus kommt man bequem alle 20 Minuten mit dem Bus für 12 Kuna nach Trogir und kann sich dort ins Getümmel auf dem Markt oder auch abends auf der Riva stürzen.

Die acht Tage Urlaub im „Haus Viersen“ vergingen viel zu schnell und bald ging es leider wieder nach Hause.

Viel Grüsse
Vera